Die Romanischen Kirchen in Köln

Führung mit den Betriebswirten des Handwerks Köln e.V.

 

Am 10.06.2017 besichtigten die Betriebswirte des Handwerks Köln e.V. einige der 12 Romanischen Kirchen in Köln.

Dabei erfuhren sie das die Basilika St. Andreas ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen in Köln ist. St. Andreas befindet sich im Stadtteil Altstadt-Nord und ist wenige Gehminuten vom Dom entfernt. Seit 1. Januar 2010 ist St. Andreas keine Pfarrkirche mehr, sondern Filialkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Aposteln.

Der Heilige St. Andreas ist auch der Namensgeber des Andreaskreuzes das wir alles sehen wenn wir an einem Bahnübergang vorbeifahren.

Auch der aus vergoldeten Kupferplatten gefertigte Makkabäerschrein, der der Überlieferung nach Reliquien der sieben heiligen Makkabäerbrüder und ihrer Mutter Salome beinhalten soll, steht in der Kirche St. Andreas. Wir erfuhren das auf den rund 40 Reliefs Szenen aus dem Martyrium der Makkabäer und ihrer Mutter Salome zu erkennen sind.

Die Gebeine des Theologen, Kirchenlehrers und Naturwissenschaftlers Albertus Magnus liegen in der erweiterten Krypta unterhalb der Vierung.

 

Weiter ging es zu der Kirche Groß St. Martin.

Sie steht in der Altstadt und ist eng mit Wohn- und Geschäftshäusern aus den 1970er und 1980er Jahren umbaut. Die dreischiffige Basilika mit ihrem kleeblattförmigen Ostchor und dem quadratischen Vierungsturm mit vier Ecktürmchen ist eines der markantesten Wahrzeichen im linksrheinischen Stadtpanorama.

 

 

 

 

Groß Stankt Martin in Köln

Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1251786

Weiter ging es zu St. Maria im Kapitol

Einem frühromanischer katholischer Kirchenbau in Köln und die größte romanische Kirche der Stadt mit 100 m Länge und 40 m Breite.

Besonder zu erwähnen ist die im südlichen Seitenschiff ausgestellte Holztür von St. Maria im Kapitol zählt zu den bedeutendsten Holztüren der Kunstgeschichte. Sie stammt noch aus der Zeit, als die Kirche um 1060 vollendet wurde, und wurde erst in den 1930er Jahren in den Innenraum gebracht. Die zwei Türflügel verschlossen also knapp 900 Jahre das Portal der Nordkonche und sind immer noch in einem hervorragenden Zustand und zeigen sogar noch Farbreste. Die Türflügel zeigen 26 Reliefs mit Szenen aus dem Leben Jesu. Das Vorbild dieser Tür sind die frühchristlichen Holztüren beispielsweise von Santa Sabina in Rom oder Sant’Ambrogio in Mailand. In ihrer Gliederung aus gerahmten Reliefs folgen die Türflügel der Tradition der Spätantike. Der linke Türflügel zeigt die Kindheit Jesu nach Matthäus, der rechte die Passion und die Auferstehung.

Quelle Wikipedia:

 

 

 

 

 

Die im südlichen Seitenschiff ausgestellte Holztür von St. Maria im Kapitol.

Gabelkreuz

Von HOWI - Horsch, Willy - Eigenes Werk (own photography), CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6415426


Jürgen Franke