Betriebswirte des Handwerks Köln e.V.

Presssemeldungen des BDH-Köln e.V.

Die Betriebswirte des Handwerks Köln e.V besuchten die UN Stadt Bonn.

Köln, 22. August 2016.  Zu einer Stadtführung durch die UN- und Bundesstadt Bonn trafen sich die Betriebswirte des Handwerks Köln e.V. am Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz. Stadtführer Winand Kerkhoff erklärte den Anwesenden, dass der wohl berühmteste Sohn der Stadt am 17. Dezember 1770 in der alten St.-Remigius-Kirche getauft wurde. Im Alter von 14 Jahren wirkte er dann hier bereits als Organist!

Weiter ging es zum Bonner Münster, wo es viele Informationen zur Entstehung und Entwicklung der im 11. Jahrhundert erbauten Basilika sowie der Legende um die Stadtpatronen Cassius und Florentius, deren Häupter heute an der Ostseite des Bonner Münsters liegen, gab. Auf der Hofgartenwiese erfuhren die Teilnehmer, dass es sich bei dem Hauptgebäude der Universität Bonn um das ehemalige kurfürstliche Schloss handelt.

Unterhalb des Bonner Zolls wurde der Rhein erreicht, der, wie Herr Kerkoff erläuterte, erst seit 1969 durch Bonn fließt. Bis zur Gebietsreform 1969 war der Rhein die natürliche Grenze der Städte Bonn und Beuel. Die Kölner Betriebswirte erfuhren, wie der Wandel der ehemaligen Hauptstadt Bonn zu einem UN Standort mit derzeit 19 UN-Einrichtungen und 1000 Mitarbeitern gestaltet wurde. Hierzu gehörte auch die politische Entscheidung, in Bonn die Hauptsitze der Deutschen Telekom AG, der Deutschen Post AG und der Postbank AG anzusiedeln.

Die Betriebswirte des Handwerks Köln e.V besuchten die UN Stadt Bonn.

Köln, 22. August 2016.  Zu einer Stadtführung durch die UN- und Bundesstadt Bonn trafen sich die Betriebswirte des Handwerks Köln e.V. am Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz. Stadtführer Winand Kerkhoff erklärte den Anwesenden, dass der wohl berühmteste Sohn der Stadt am 17. Dezember 1770 in der alten St.-Remigius-Kirche getauft wurde. Im Alter von 14 Jahren wirkte er dann hier bereits als Organist!

Weiter ging es zum Bonner Münster, wo es viele Informationen zur Entstehung und Entwicklung der im 11. Jahrhundert erbauten Basilika sowie der Legende um die Stadtpatronen Cassius und Florentius, deren Häupter heute an der Ostseite des Bonner Münsters liegen, gab. Auf der Hofgartenwiese erfuhren die Teilnehmer, dass es sich bei dem Hauptgebäude der Universität Bonn um das ehemalige kurfürstliche Schloss handelt.

Unterhalb des Bonner Zolls wurde der Rhein erreicht, der, wie Herr Kerkoff erläuterte, erst seit 1969 durch Bonn fließt. Bis zur Gebietsreform 1969 war der Rhein die natürliche Grenze der Städte Bonn und Beuel. Die Kölner Betriebswirte erfuhren, wie der Wandel der ehemaligen Hauptstadt Bonn zu einem UN Standort mit derzeit 19 UN-Einrichtungen und 1000 Mitarbeitern gestaltet wurde. Hierzu gehörte auch die politische Entscheidung, in Bonn die Hauptsitze der Deutschen Telekom AG, der Deutschen Post AG und der Postbank AG anzusiedeln.

"Advent und Weihnachten in Köln"

Bei einem etwas anderem Jahresabschluss 2009 erfuhren die Betriebswirte Köln viele über das Kölner Brauchtum (Krippe, Weihnachtsbaum, Adventskranz, St. Nikolaus, Weihnachtsmann, Sternsinger usw.). Sie erfuhren etwas über die Ursprünge, untergegangene Bräuche, aber auch über erhaltene und neue Bräuche. Frau Lautwein, Inhaberin der Agentur Köln -Schritt für Schritt, erkläre dies an verschiedenen Plätzen in der Kölner Innenstadt und in verschiedenen Kirchen
Bei dem anschließenden traditionellen Jahresausklang im Kölner Schmittchen blickten die Betriebswirte des Handwerks Köln auf ein erfolgreiches Jahr 2009. Es war ein langer und gemütlicher Abend unter Freunden. Das Kölner Brauchtum wir eben auch beim BDH-Köln gepflegt.
Führung über den Friedhof Melaten

Was Willi Millowitsch (Volksschauspieler), Maria Clementine Martin (Erfinderin von Klosterfrau Melissengeist) und die Familie Oppenheim (Bankier) gemeinsam haben, erfuhren die Betriebswirte des Handwerks Köln bei einer Führung über den Kölner Melaten Friedhof.

Alle drei haben auf dem Friedhof Melaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Frau Dorothea Lautwein, die die Agentur „Köln - Schritt für Schritt“ betreibt, konnte den Betriebswirten bei dem zweistündigen Rundgang nur eine kleine Auswahl Gräber berühmter Kölner zeigen. Melaten ist mit 435.000 m2 und über 55.000 Grabstätten einer der größten Friedhöfe in Deutschland. Seine Gründung geht auf Napoleon Bonaparte zurück. Am 12. Juni 1804 erließ Napoleon das Kaiserliche Dekret über die Begräbnisse („Décret sur les sépultures“), welches die Beerdigung in Städten, Dörfern und geschlossenen Gebäuden aus pragmatischen, vor allem hygienischen Erwägungen verbot.

Die vielen monumentalen Grabstätten zeugen von einer Handwerkskunst, die heute fast vergessen ist. Viele Steinmetze haben hier Lohn und Brot gefunden. Leider konnten die Grabstätten, die unterhalb der Erdoberfläche liegen, nicht besichtigt werden. Hier befinden sich große unterirdisch Gruften, die nur zu besonderen Anlässen geöffnet werden.
Verbrecherisches im mittelalterlichem Köln

Dass es auch im Mittelalter in Köln nicht immer mit rechten Dingen zuging, erwanderten sich die Betriebswirte Köln bei einer Führung mit „Köln-Ede“, alias Edmund Tandetzki. „Verbrecherisches im alten Köln“ war das Thema. Mit großem Interesse erfuhren die Teilnehmer, wie z.B. im Mittelalter Wucher bestraft wurde.

Erteilte Geldstrafen wurden zwischen Ratsherren, Ankläger und Büttel aufgeteilt. Aber auch auf die Problematik der unterschiedlichen Maße und Gewichte in Köln wurde hingewiesen. Nicht immer passten in ein 50 Liter Fass auch 50 Liter hinein. Heute würde man dies Mogelpackung nennen. Damals konnte so ein Vergehen mit einigen Tagen Pranger geahndet werden. Danach wusste jeder, bei wem lieber nicht eingekauft wurde. Nach 2,5 Stunden war allen Teilnehmern bewusst, dass unser heutiges Rechtssystem durchaus mittelalterliche Wurzeln hat. Angeregt wurde beim anschließenden gemeinsamen Abendausklang noch über die eine oder andere mittelalterliche Strafe diskutiert.

Vorschläge, diese Strafen zumindest teilweise wieder einzuführen, waren nicht ernst gemeint.

Oder doch?

Jürgen Franke